Heißbeschlag


Bei einem sogenannten Heißbeschlag wird

das Hufeisen durch den Hufschmied vor der Bearbeitung stark erhitzt, geformt, plan geschmiedet und anschließend noch heiß auf den Huf aufgepasst. Dieses sogenannte Aufbrennen hat den Vorteil, dass noch vorhandene kleinste Unebenheiten am Tragerand beseitigt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich beim Aufbrennen, dort

wo die Nagellöcher auf dem Huf aufliegen,Hufeisen

kleine Abdrücke bilden, welche es dem Hufschmied ermöglichen, äußerst exakt zu prüfen, ob die Nagellöcher tatsächlich auf der weißen Linie des Hufes zu liegen kommen. Hiernach wird das Eisen, sofern dies nötig ist, nachgerichtet und nach einer erneuten Überprüfung der Passgenauigkeit am Huf abgekühlt und aufgenagelt.

Bei richtiger Handhabung des Hufschmiedes entstehen dem Pferd durch das Aufbrennen keinerlei Schmerzen. Der Huf des Pferdes darf, abhängig von der Sohlendicke, nicht zu heiß, zu lange oder zu oft aufgebrannt werden. Beim Pferd können das Brenngeräusch und der aufsteigende Qualm jedoch zu einer Abwehrreaktionen führen.

Eine eventuelles austrocknen des Hufes beim Heißbeschlag ist bisher nicht nachgewiesen worden und gilt als eher unwahrscheinlich, da die Hitze des heißen Eisens nachweislich nur 5,4 mm in die “Tiefe” des Horns strahlt und das Hufhorn dabei selbst bei einem theoretischen Feuchteverlustes in diesen knapp 6 mm zu jeder Zeit wieder Feuchtigkeit aufnehmen kann, sobald es mit Wasser in Berührung kommt.

Als professioneller Hufschmied beherrsche ich alle Techniken des traditionellen und modernen Hufbeschlags. Gerne können Sie mich auch direkt kontaktieren. Ich freue mich auf Sie. Meine Kontaktdaten lauten:

Hufschmied Thomas Graw

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