Glückssymbol und Aberglaube


Seitdem die ersten Schmiede im 12. Jahrhundert mit Feuer und Hammer lernten Eisen zu bearbeiten, wurde dem Metall im Volksglauben übernatürliche Kräfte nachgesagt. So sollte es unverwundbar machen, böse Geister abwehren oder aber Naturkatastrophen verhindern. Hufeisen wurden in früheren Zeiten mit der Öffnung nach unten über Türen, Eingängen, Kamin usw. aufgehängt, da man davon ausging, dass weder der Teufel noch böse Geister unter einem Bogen von Eisen durchgehen könnten. In ländlichen Gegenden wurde das Hufeisen zum Schutz des Hauses mit der Öffnung nach unten aufgehängt, um einen Blitzeinschlag zu verhindern. Im Mittelalter während des Höhepunkts der Hexenverfolgung glaubte man, dass „Hexen“ nur aus dem Grund mit dem Besen durch die Lüfte schwebten, weil sie sich vor Pferden fürchteten. Man ging also davon aus, das jede Erinnerung an ein Pferd „Hexen“ ebenso wirksam abhalten würde wie Knoblauch einen Vampir. Um zu verhindern das Hexen wieder auferstehen befestigte man daher auf dem Sargdeckel hingerichteter Hexen ein Hufeisen. In der Geschichte als neuzeitlicher Glücksbringer wurde ein gefundenes Hufeisen mit der Öffnung nach oben aufgehängt da ansonsten das Glück herausfällt. Durch den früheren Transport von Liebesbriefen mit Postkutschen und berittenen Kurieren gewann Das Hufeisen Bedeutung als Glückssymbol. Das sind die Gründe warum man über vielen Türen zwei Hufeisen findet, wovon eines mit der Öffnung nach unten und eines mit der Öffnung nach oben hängt.

Als professioneller Hufschmied beherrsche ich alle Techniken des traditionellen und modernen Hufbeschlags. Gerne können Sie mich auch direkt kontaktieren. Ich freue mich auf Sie. Meine Kontaktdaten lauten:

Hufschmied Thomas Graw

Holtmannshof 1A

29643 Neuenkirchen

FON   05195/960995 ‎

MOB

MAIL  info[AT]hufschmied-thomas-graw.de

WEB   www.hufschmied-thomas-graw.de